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25 Jahre ist es jetzt schon her, dass der Abijahrgang 1987 unter geringem, aber regelmäßigen Einfluss von Drogen seinen Abschluss feiern konnte. Zeit sich mal wieder zu treffen und alte Geschichten auszupacken. Immer noch genial und im “Abpfiff” beschrieben finde ich die Verleihung des “Messfehlers am Band” für den Physiklehrer für die ungenaueste Berechnung (6500% Messfehler) einer Naturkonstanten. Sollte man eigentlich noch einmal versuchen nachzumachen. Das wird nicht einfach sein, da muss einfach alles schiefgehen!

Hier gehts zur Abiseite:

Virtual reality

Ich glaube mal, dass zweijährige Kinder sich überhaupt nicht wundern würden, wenn ein mannshoher Hamster einen Traktor fahren würde und danach mit einem gleichgroßen Kaninchen mit Baseballkappe ein Picknick bei uns im Garten veranstalten würde. Kinderbücher gehen hier sehr oberflächlich mit der Realität um. Eigentlich verarsche ich ja beim Vorlesen dieser abstrusen Geschichten meinen Kleinen ein ums andere Mal.

Aber das bereitet ihn grundsätzlich ja schon auf die Realität vor.

Meine kleinen Mozartkugeln…

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Jetzt hat ja schon Westernhagen ein Lied auf unsere horizontal benachteiligten Persönlichkeiten geschrieben. Eigentlich ist dem ja nichts hinzuzufügen…

Es ist aber schon unheimlich nervtötend, wenn solche Spasskugeln im Schwimmbad ihren Anker werfen. Schwimmen nennen sie das, Baden wäre eine noch zu dynamische Beschreibung für das reglose Verharren kurz über der Wasseroberfläche. Nur bei weiblichen Personen bewegen sich wenigstens noch die Lippen.

Meistens handelt es sich hierbei um einen Vertreter der etwas älteren Generation. Rentner, die speziell zum Einkaufen den Freitagabend auswählen. Die sich im Supermarkt einfach locker vordrängeln, um dann noch vorwurfsvoll nach hinten zu schauen. Ganz nach dem Motto, warum sind die überhaupt auf der Welt. Warum musste ich mich in meinem Alter noch an so einer langen Schlange vordrängeln? Anderes Thema, zurück ins Wasser…

Will man hier einfach seine Bahnen schwimmen, und nur den Anteil des Beckens für sich beanspruchen den alleine der durchschnittliche Unterarm eines der leblos im Wasser stehenden menschlichen Bojen für sich benötigt, dann wird auch noch gestänkert. Irre fand ich den Kommentar: “Ich musste immer ausweichen, Sie sind rücksichtslos”. Ausweichen erfordert ja per se schon eine absichtliche Bewegung. Ein absurder Gedanke, da schon eine aufgequollene Wasserleiche eine deutlich größere Spritzigkeit aufweist. Was bleibt einem schüchternen, netten Jungen anderes übrig, als zu sagen: “Noch ein Spruch und ich mach Dich Opfer! Ich lass die Luft aus allen Schwimmreifen! Wie, Du hast keine? Dann blog ich Dich!”. Soll mal sehen…

Früher war mehr Lametta

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Advent, Advent ein Bäumchen brennt. Langsam wird es ja wieder Zeit, sich über einen Weihnachtsbaum Gedanken zu machen. Soll er eher Barock mit 5 Kilo Lametta und rosa Porzellanengelchen sein oder im Bauhausstil mit einer grauen Kugel und im Betonfundament? Für den robusten Geschmack gibt es ja auch Plastikbäume die so täuschend echt sind, dass sie sogar ihre Plastiknadeln abwerfen!

Als Minimalist und Kenner der “David-Regel” (alles was kaputt gehen kann, wird auch kaputt gemacht), fand ich die Idee eines Weihnachtsbaums aus der Dose nett. 

Erziehung

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So ein kleines Baby, jetzt quasi schon Kleinkind, kommt ja leider ohne Gebrauchsanweisung und ohne ein aufgespieltes Erziehungsprogramm auf die Welt. Das muss man dann offensichtlich mühselig selbst machen.

David ist im Umgang mit Erwachsenen (er zählt offenbar Sonja und mich nicht dazu) sehr lieb und brav. Bei seiner Taufe war ein Vorbild für die Konfirmanden. Im Umgang mit Gleichaltrigen benötigen seine Begrüßungsriten noch einen gewissen Feinschliff. Man drückt nunmal sanft die Hand und man beisst nicht herzhaft in die Fingerchen seines Gegenübers. Kleinigkeiten zwar, machen aber Ärger.

Vielleicht sind wir ja aber viel zu kleingeistig und spießig und David wird demnächst von einer Findungskommission als Reinkarnation eines hochrangigen Heiligen gekürt und dann könnte er einfach mehr Respekt von seinen Untertanen erwarten und sein Handeln wäre nachvollziehbar und korrekt. Jeder sollte froh sein, von ihm gebissen zu werden, aber erkläre das mal einem unreifen Zweijährigen…

Wenn nicht, dann müssen wir halt erziehen und wir besichtigen das Lama einfach im Zoo. Geht auch.

Liebe Gartenfreunde

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Langsam wird es wieder Zeit, den Garten nach der Regenzeit für den kommenden Winter vorzubereiten. Also, den Reis abernten (alte Chinesische Weisheit: Steht im Januar das Korn, ist es wohl vergessen worn), die Blumenkübel auswringen und angeschwemmtes Treibgut entsorgen.

Insbesondere alle Schnecken sind aus dem Garten zu entfernen. Ein guter Tipp ist hier die “Bierfalle”. Die sollte natürlich nicht im eigenen Garten stehen, sondern beim Nachbarn. Die Falle lockt nämlich viel mehr Schnecken an, als dann auch wirklich reinfallen. Überzeugen Sie alle Nachbarn von der Falle und zeigen Sie sich beeindruckt von jeder einzelnen Schnecke die in der Falle sitzt. Werfen Sie ihre Schnecken zum Nachbarn, damit er sich über seine Falle freuen kann.

Eine klassische “Win - Win” Situation. Sogar die meisten Schnecken überleben.

Mountainbike

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Die Gegend hier ist wunderschön und sehr vielfältig. Man kann in das Wiedtal, Siegtal oder in das Siebengebirge fahren. Falls man eigentlich mit seinem Leben abgeschlossen hat und seiner Frau eine vernünftige Witwenrente gönnt, kann man auch mit den ortsansässigen “Kamikazebikern” fahren (kamikaze-biker.de). Hier wird auch mal durch den Wald gefahren, wo einige gehört haben, dass dort wohl mal ein Weg war (dann wachsen Bäume aber schnell…).

Richtig ärgerlich ist es aber immer auf der Straße, insbesondere der B8. Die Autofahrer wollen hier wohl die schlechten Ergebnisse von Schuhmacher in dieser Formel 1 Saison auf der Bundesstraße wettmachen. Aber wie habe ich es aus berufenem Kindermund in einer Zeitung gelesen: “Mama hat gesagt, Wichser darf man nur beim Autofahren sagen”

Beten hilft

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viel beten hilft viel.

Da hatte ich doch im Mai in einer Dürreperiode um deutlich mehr Regen angefragt und jeden Schauer freudig empfangen. Damals war es so trocken, “da sind die Bäume den Hunden nachgelaufen”.

Jetzt ist aber auch genug, offensichtlich kann man nicht “rückbeten”. Viele Landwirte wollen jetzt hier Reis pflanzen. Wenigstens fühlen sich Touristen die aus ihrer Heimat den Monsunregen kennen, heimisch. Nächste Woche soll der Regen wärmer werden, ist ja schließlich Sommer…

Kurze Durststrecke..

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Da stand doch in einem Magazin, das über die neuesten Erkenntnisse zur Glücksforschung berichtete, dass Eltern nach der Geburt ihres Kindes im Schnitt gar nicht glücklicher sind. Nach der Pubertät jedoch würden fast alle Eltern die Kinder als grosses Glück und Gewinn betrachten. Na prima, lächerliche 16 Jahre und man ist glücklich. Bisher trifft das überhaupt nicht auf uns zu, vielleicht waren wir aber auch besonders unglücklich vor der Geburt…

Trotzdem ist es wohl effektiver, aus Glücksforschungsgründen, sich einen Hund anzuschaffen. Oder noch besser eine Schildkröte, beisst nicht und hält länger.

Nach meiner Beobachtung ist die Zeit nach der Pubertät ja interessanterweise auch die Zeit, wo die Racker mit den alten Eltern ja überhaupt nichts mehr zu tun haben wollen. Das trübt die Sache ggf dann schon wieder. Aber was ist denn in dieser Welt schon perfekt, grad mal gar nichts…

Ich will doch nur telefonieren…

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Da kamen doch nach drei Monaten Wartezeit zwei hochbezahlte Experten von der Telekom zu uns. Ich sah schon die 50 MBit in mein Home Entertainment System strömen, aber weit gefehlt. Nach einem Klick in der Dose waren sie fertig. “Telefon ist jetzt bereitgestellt!” war die stolze Meldung. Dann kann ich ja jetzt telefonieren. “Nicht ganz, Sie müssen noch die Telefonanlage konfigurieren.” Wie, ich? Wozu seid ihr denn hier? Nur zum Bereitstellen. (Dieser Begriff besitzt in der Telekommunikationswelt offensichtlich eine sehr wage Definition) Wie konfiguriere ich das jetzt? “Kein Problem”, meinte der jüngere IT-Spezialist, “einfach mit dem Laptop, kann man nichts falsch machen.” In dem Ton erklärt er bestimmt auch seinem Opa, wie er mit dem Rollator die Treppe hochfahren kann. Als ich ihm mein Laptop in die Hand drückte, druckste er nur und meinte die Software bräuchte er schon noch. Kann man aber im Internet hochladen. Ich meinte dazu nur, dass mir derzeit zwei Telekomunikationsexperten noch nicht einmal Telefon liefern könnten, von Internet sei das Haus noch weit entfernt.

Schlussendlich müsste ich zu einer Autobahngaststätte, die mir (echt wahr) zunächst BIFI statt WIFI anbot, mir die Software runterladen für die EUMEX und dann installieren.

War doch nicht alles schlechter früher…